Elevate2Impact

Fragen und Antworten

Krisenkommunikation für Energie- und Technologieunternehmen

Krisen kommen in der Energiewende oft schneller als gedacht: ein Projekt verzögert sich, ein Artikel stellt kritische Fragen, eine Anlage fällt aus, ein Investor springt ab. Wer vorbereitet ist, verliert weniger Vertrauen.

Was ist in den ersten Stunden einer Krise das Wichtigste?

Fakten sammeln, eine Person festlegen, die spricht, und schnell eine erste ehrliche Aussage machen, auch wenn noch nicht alles bekannt ist. Schweigen wird fast immer als Schuld gelesen.

Wie bereitet man sich auf eine Krise vor, die noch nicht da ist?

Mit einer kurzen Liste der wahrscheinlichsten Risiken, vorbereiteten Kernaussagen, klaren Zuständigkeiten und einem Medientraining für die Geschäftsführung. Das dauert wenige Tage und spart im Ernstfall Wochen.

Wann sollte man auf einen kritischen Artikel reagieren?

Nicht immer. Manchmal macht eine Reaktion ein kleines Thema groß. Entscheidend ist, wer den Artikel liest und ob er Kunden, Investoren oder Genehmigungen gefährdet. Diese Abwägung ist der Kern guter Krisenberatung.

Welche Rolle spielen Investoren in einer Krise?

Eine zentrale. Sie sollten Neuigkeiten nie aus der Zeitung erfahren. Wer Investoren früh und offen informiert, gewinnt Verbündete statt zusätzlicher Kritiker.

Über Elevate2Impact

Elevate2Impact berät Gründer und Fonds in Energie, Deeptech, Industrie und Healthtech vor Finanzierungsrunde, Exit, Börsengang und Krise. Gründerin Doreen Rietentiet war Journalistin, hat 2005 die Agentur für Erneuerbare Energien mitgegründet und Unternehmen wie First Solar und Vulcan Energy begleitet. Sitz ist Berlin.

Strategie-Check startenDoreen auf LinkedIn

Weitere Fragen