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Fragen und Antworten

Kommunikation vor Exit und Börsengang

Käufer und Investoren kaufen nicht nur Zahlen. Sie kaufen eine Geschichte über die Zukunft. Wer vor einem Exit oder Börsengang eine klare, belegbare Erzählung hat, verhandelt aus einer stärkeren Position.

Wie lange vor einem Exit sollte die Kommunikation vorbereitet werden?

Sechs bis zwölf Monate sind realistisch. In dieser Zeit lassen sich Positionierung, Sichtbarkeit des Managements und die Wahrnehmung im Markt gezielt aufbauen. Kurz vor dem Prozess ist es dafür zu spät.

Was ändert sich bei einem Börsengang in der Kommunikation?

Fast alles wird formaler. Es gelten Regeln, was wann gesagt werden darf, und jede Aussage kann rechtliche Folgen haben. Gleichzeitig muss die Geschichte für Privatanleger, Analysten und Medien verständlich sein. Doreen Rietentiet hat diese Phase unter anderem beim Börsengang von Vulcan Energy in Frankfurt begleitet.

Was ist Exit-Readiness in der Kommunikation?

Der Zustand, in dem ein Käufer bei der Prüfung ein klares, konsistentes Bild findet: eine verständliche Positionierung, sichtbare Köpfe, saubere Berichterstattung und keine offenen Reputationsrisiken.

Braucht man dafür eine große Agentur?

Für die laufende Pflichtkommunikation eines börsennotierten Unternehmens oft ja. Für die strategische Vorbereitung zählt vor allem Erfahrung mit genau diesem Moment und der direkte Draht zur Geschäftsführung.

Über Elevate2Impact

Elevate2Impact berät Gründer und Fonds in Energie, Deeptech, Industrie und Healthtech vor Finanzierungsrunde, Exit, Börsengang und Krise. Gründerin Doreen Rietentiet war Journalistin, hat 2005 die Agentur für Erneuerbare Energien mitgegründet und Unternehmen wie First Solar und Vulcan Energy begleitet. Sitz ist Berlin.

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