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Fragen und Antworten

Kommunikation für Deeptech- und Industrie-Startups

Deeptech-Startups haben ein besonderes Problem: Ihre Technologie ist schwer zu erklären, ihre Kunden sind oft große Industrieunternehmen, und der Weg zum Markt dauert Jahre. Gute Kommunikation übersetzt Komplexität in eine Geschichte, die Investoren, Kunden und Politik gleichzeitig verstehen.

Wie erklärt man eine komplexe Technologie, ohne sie zu vereinfachen?

Man beginnt beim Problem, nicht bei der Physik. Welche Kosten, welche Emissionen, welche Abhängigkeit wird kleiner? Danach kommt ein starkes Bild und erst dann die Technik. Fachleute lesen weiter, alle anderen haben das Wichtige verstanden.

Welche Rolle spielt Politik für Deeptech- und Industrie-Startups?

Eine große. Förderprogramme, Regulierung und Industriepolitik entscheiden oft über Märkte. Wer in Berlin und Brüssel verstanden wird, hat einen Vorteil. Kommunikation und politische Arbeit gehören deshalb zusammen gedacht.

Wie gewinnt man Industriekunden über Kommunikation?

Industriekunden kaufen Sicherheit. Sie wollen Referenzen, belastbare Zahlen und das Gefühl, dass das Startup bleibt. Fachmedien, Pilotprojekte mit bekannten Partnern und klare Aussagen zur Skalierung wirken stärker als Reichweite.

Warum wird Technologie-Souveränität zum Kommunikationsthema?

Weil Europa bei Hardware stark von Asien und bei Software stark von den USA abhängt. Startups, die eine europäische Alternative bauen, haben eine Geschichte, die weit über ihr Produkt hinausgeht. Sie müssen sie nur erzählen.

Über Elevate2Impact

Elevate2Impact berät Gründer und Fonds in Energie, Deeptech, Industrie und Healthtech vor Finanzierungsrunde, Exit, Börsengang und Krise. Gründerin Doreen Rietentiet war Journalistin, hat 2005 die Agentur für Erneuerbare Energien mitgegründet und Unternehmen wie First Solar und Vulcan Energy begleitet. Sitz ist Berlin.

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